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Marketing & SEO · Vergleich

Semrush oder HubSpot: Was lohnt sich 2026 für kleine Unternehmen?

Aktualisiert im Juli 2026 · 7 Minuten Lesezeit
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Kurz beantwortet: Semrush lohnt sich, wenn Sichtbarkeit in Google und KI-Suche im Vordergrund steht. HubSpot lohnt sich, wenn Kundenverwaltung, E-Mail-Marketing und Vertrieb an einem Ort zusammenlaufen sollen. Kleine Teams mit knappem Budget starten meist mit einem der beiden Tools, nicht mit beiden gleichzeitig.

Wer ein kleines Unternehmen führt, hat selten Zeit, zehn Software-Testphasen parallel zu durchlaufen. Semrush und HubSpot tauchen beide regelmässig in Empfehlungslisten auf, lösen aber unterschiedliche Probleme. Dieser Vergleich zeigt, wo die Unterschiede in der Praxis wirklich liegen.

Was macht Semrush?

Semrush ist in erster Linie ein Sichtbarkeits-Werkzeug. Es zeigt, nach welchen Begriffen deine Zielgruppe sucht, wie deine Website im Vergleich zur Konkurrenz abschneidet, und wo technische Probleme die Auffindbarkeit bremsen. Seit 2025 deckt Semrush zunehmend auch ab, wie Marken in KI-Antwortsystemen wie Perplexity oder der ChatGPT-Suche zitiert werden, nicht nur in klassischen Google-Ergebnissen.

Für wen sinnvoll: Unternehmen, die organischen Traffic aufbauen wollen, Content-Teams, und alle, die eine Website als Hauptkanal für neue Kunden nutzen.

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Was macht HubSpot?

HubSpot deckt den kompletten Weg vom ersten Kontakt bis zum Verkaufsabschluss ab: CRM, E-Mail-Marketing, Landingpages und Kundenservice in einer Oberfläche. Statt Sichtbarkeit zu schaffen, hilft HubSpot dabei, bestehende Interessenten sauber zu verwalten und nichts liegen zu lassen.

Für wen sinnvoll: Unternehmen mit mehreren Vertriebskontakten pro Woche, Teams, die bisher Excel-Tabellen statt eines CRM nutzen, und alle, die E-Mail-Marketing professionalisieren wollen.

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Semrush und HubSpot im direkten Vergleich

KriteriumSemrushHubSpot
HauptzweckSEO & SichtbarkeitCRM & Vertrieb
Startet kostenlos?Nein, 7-14 Tage TestphaseJa, kostenloser Basis-Plan
LernkurveMittel bis hochNiedrig bis mittel
Wichtigster NutzenNeue Kunden über Google/KI-Suche findenBestehende Kontakte nicht verlieren
Typisches Einstiegsbudgetab rund 130 USD/Monatab 0 USD, Aufstufen je nach Bedarf

Unsere Empfehlung

Fehlt es an Sichtbarkeit und die Website bringt kaum Anfragen, beginnt man mit Semrush. Gehen zwar Anfragen ein, versanden sie aber, weil niemand nachfasst, ist HubSpot der richtige erste Schritt. Beide gleichzeitig einzuführen, überfordert kleine Teams meist. Nach drei bis sechs Monaten mit dem ersten Tool lässt sich der Bedarf für das zweite realistischer einschätzen.

Häufige Fragen

Kann ich Semrush und HubSpot gleichzeitig nutzen?

Ja, technisch lassen sich beide parallel einsetzen, sie ergänzen sich sogar. Für kleine Teams mit begrenzter Zeit empfiehlt sich trotzdem ein Tool nach dem anderen.

Welches Tool ist günstiger?

HubSpot hat den niedrigeren Einstiegspreis, da ein kostenloser Plan existiert. Semrush verlangt ab dem ersten Monat eine bezahlte Stufe nach Ablauf der Testphase.

Eignen sich beide Tools für Einzelunternehmer?

Ja. Semrush lohnt sich vor allem, wenn Content oder eine Website im Zentrum des Geschäfts stehen. HubSpot lohnt sich, sobald mehr als eine Handvoll Kundenkontakte pro Woche anfallen.

SK

SaaSKompass-Redaktion
Wir richten jedes vorgestellte Tool selbst ein und testen es im Alltag eines kleinen Unternehmens, bevor wir darüber schreiben. Fragen oder Erfahrungen? Schreib uns.